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Liturgiereferat im Bistum Trier

Tür original

Liturgie ist das Auftun der Tore der Welt für Gott

Dieser Satz aus der Predigt von Kardinal Josef Ratzinger im Trier Dom zum vierzigsten Jahrestag der Veröffentlichung von Sacrosanctum Concilium beschreibt im Bild, was idealerweise in einem Gottesdienst geschieht. In der gefeierten Liturgie öffnet sich unser Leben, unsere Welt für die Gegenwart Gottes. Wir feiern, dass er da ist und sind bereit, ihn an uns handeln zu lassen.

Der Arbeitsbereich Liturgie fördert durch Bildungs- und Unterstützungsangebote alle, die im Bistum Verantwortung tragen für die Feier von Gottesdiensten.  

Unsere Themen

Aktuelles

Liturgische Kurse - Termine 2026

Hinweis: Pfingstnovene von Monsignore Helmut Gammel

Im Zugehen auf Pfingsten gibt es ab Freitag, 15. Mai, im Rahmen einer Pfingstnovene tägliche Impulse auf der Bistums-Website. 

Pfingstnovene werden die Tage nach Christi Himmelfahrt bis zum Pfingstfest genannt. Die Bezeichnung Novene kommt vom lateinischen Wort für „neun“, denn es sind neun Tage bis zum Fest des Heiligen Geistes. In der Tradition der Kirche sind es Tage des besonderen Gebetes um die Gabe des Heiligen Geistes.

Die diesjährige Pfingstnovene von Monsignore Helmut Gammel (Gebetsapostolat im Bistum Trier) trägt den Titel „Komm, du Geist, belebe uns!“.

Die Texte der Pfingstnovene für das Jahr 2026 können alle Interessierten ab dem 15. Mai Tag für Tag  auf der Website des Bistums Trier finden oder als Newsletter abonnieren.

Gebet um geistliche Berufe

Weitere Angebote

Bitttage

Die drei Tage vor Christi Himmelfahrt werden seit Jahrhunderten als Bitttage begangen.

„An den Bitt- und Quatembertagen betet die Kirche für mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen!“ so definiert diese Tage die Grundordnung des Kirchenjahres und des Kalenders (Nr. 45).
An vielen Orten, besonders in ländlichen Gebieten, wird der Brauch der Bittprozessionen an den Bitttagen noch gepflegt. Sei es in der Bittprozession in Verbindung mit einer Eucharistiefeier oder als eine Gottesdienstform.
Das fürbittende Gebet findet seinen Ausdruck bei diesen Prozessionen vor allem in der Allerheiligenlitanei (Gotteslob 556 und 904). Mit ihr erinnern wir uns an die große Gemeinschaft, in der wir als Getaufte stehen. Jene Gemeinschaft, die Himmel und Erde umfasst. Zugleich bitten wir jene, die wir in der Herrlichkeit bei Gott wissen, um ihre Fürbitte für uns. Litaneien werden bei Prozessionen jedoch auch aus praktischen Gründen als Gebet gewählt: die immer wiederkehrenden Antworten können auswendig während des Gehens gesprochen werden und der Rhythmus der Litanei unterstützt die Gemeinschaft im Gehen.
In Verbindung mit der Hl. Messe wird die Bittprozession zu Beginn gehalten. Nach dem Gesang zum Einzug und der liturgischen Eröffnung folgt die Allerheiligenlitanei mit der Prozession. Nach der Rückkehr in die Kirche schließt sich das Tagesgebet der Eucharistiefeier an (MB 272).
Wo eine Prozession außerhalb der Kirche aufgrund örtlicher Gegebenheiten oder mit Rücksicht auf die mitfeiernden Personen nicht gehalten werden kann, könnte der Einzug an den Bitttagen ausführlicher gestaltet werden.

Hilfen zur Gestaltung der Bitttage finden sie nebenstehend.

Aus dem Gotteslob eignen sich besonders in Ergänzung zur Allerheiligen-
litanei:
Gotteslob 558 - 560 - 561 - 566 - 568

Hilfen zur Gestaltung der Bitttage

Fürbitten

Zum Pfingstfest hier ein Fürbittvorschlag zu den Gaben des Heiligen Geistes. Zu jeder Bitte wird eine Kerze angezündet. Die Fürbitten können Anregungen zu eigenen Formulierungen und Ergänzungen sein.

So erreichen Sie uns

Martin Conrad

Liturgiereferent
Bischöfliches Generalvikariat
Mustorstraße 2
54290 Trier
Valeria Willems

Valeria Willems

Sekretariat Liturgie
Bischöfliches Generalvikariat
Mustorstraße 2
54290 Trier

Bürozeiten: Dienstag bis Freitag 08:30 Uhr bis 13:00 Uhr